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Hirse haben den Test der Zeit bestanden und existierten schon vor der Indus-Zivilisation. Es wird in den ältesten Yajurveda-Texten als Priyan Gava (Fuchsschwanzhirse), Aanava (Rispenhirse) und Shyaamaka (Fingerhirse) erwähnt und stammt aus der Zeit vor der Bronzezeit von 4500 v. Chr.
Hirse gehört zur Kategorie der Getreidenahrungsmittel und ist für die lokale Ernährung in dieser geografischen Region bekannt. Früher, vor der Grünen Revolution, waren Reis und Weizen die wichtigsten verfügbaren Getreidesorten. Aufgrund unterschiedlicher Arbeitsanforderungen konnten sich nur einige Menschen in bestimmten Regionen diese Feldfrüchte leisten und hatten Zugang dazu. Beim Anbau von Hirsekörnern ist eine geringe Investition in Saatgut erforderlich, die Ernte ist größer und sie können problemlos als Regenfeldfrucht gedeihen, was zur Erhaltung der Landwirtschaft beiträgt.
In diesem Artikel, Dr. Karthiyayini Mahadevan, Leiterin für Wellness und Wohlbefinden bei Columbia Pacific Communities, hilft uns zu verstehen, wie die Aufnahme dieser kleinen Superfoods in Ihre tägliche Ernährung Ihrer allgemeinen Gesundheit zugute kommen kann.
Aufgrund seines Nährwerts wurde es zu einem beliebten Getreide unter den weniger wohlhabenden Gruppen, die den ganzen Tag lang harte Arbeit verrichten mussten. Hirse ist ein energiereiches Getreide mit hohem Nährwert, und jede geografische Region verwendete bestimmte Hirsesorten für den regelmäßigen Gebrauch. In Indien war Hirse bis vor 50 Jahren das am häufigsten angebaute Getreide.
Hirse ist ein kleines Getreide, dessen Anbau auf Randböden mit minimalem Aufwand, Pestiziden und Düngemitteln gelingt.
Je nach Größe und Anbaugebiet werden sie in zwei Arten unterteilt: Großhirse und Kleinhirse. Sorghum (Jowar) und Perlhirse (Bajra) werden auf dem indischen Subkontinent häufig verwendet. Zur Kategorie der kleinen Hirse gehören Fingerhirse (Ragi), Kolbenhirse (Kangni), kleine Hirse (Kutki) usw.

Da Maschinen den Großteil der harten Handarbeit übernahmen, änderte sich der Lebensstil und der Nahrungsmittelbedarf sank, bis die Bevölkerung wieder anstieg. Die Grüne Revolution begegnete der steigenden Nachfrage, indem sie die Ernteerträge durch Düngemittel und Chemikalien steigerte und so viele Familien mit Nahrungsmitteln versorgte. Die Erträge bei Reis und Weizen stiegen um ein Vielfaches. Diese Mutationen und Lebensstiländerungen bringen jedoch viele gesundheitliche Herausforderungen mit sich.
Diabetes mellitus, eine der häufigsten Krankheiten, ist eine wachsende Epidemie und ein erhebliches Gesundheitsproblem, das die Welt belastet. Hirse bietet jedoch frischen Wind, um diese gesundheitlichen Herausforderungen zu bewältigen.
Obwohl Hirse schon seit der Antike existiert, ist sie aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten und der Globalisierung aus der Ernährung verschwunden und wurde als Arme-Leute-Essen angesehen. Die zunehmende Zahl von Zivilisationskrankheiten hat uns jedoch die ernährungsphysiologischen Vorteile dieses Getreides bewusst gemacht.
Hirse hat die Gesundheitsbranche revolutioniert. Hirse ist reich an Antioxidantien wie Quercetin, Catechin, Curcumin usw., die helfen, die freien Radikale zu bekämpfen. Der Verzehr von Hirse hat zahlreiche Vorteile, aber die Weisheit liegt in der Art und Weise, wie wir es konsumieren. Es ist nicht schützend, sondern kontraproduktiv, wenn die Körner gemischt und als Mehrkorn verzehrt werden. Der Stoffwechsel unseres Körpers muss jedes Korn und seine spezifischen Reaktionen unterscheiden. Am besten bleiben Sie mindestens zwei Monate lang bei einer Getreidesorte, bevor Sie andere ausprobieren.
Hirse wurde in die Mittagsmahlzeiten an Schulen aufgenommen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, heranwachsenden Kindern die richtige Ernährung zu geben.
Da weniger Boden für die Bewässerung übrig bleibt und die Bevölkerung wächst, sind Hirsepflanzen ein Retter und ein Wunder für das neue Jahrtausend. Ihre Nachhaltigkeit wird eine wesentliche Rolle dabei spielen, den Nahrungsmittelbedarf der wachsenden Bevölkerung zu decken.