Die Vorteile von Hirse: Eine Perspektive für die Ernährungssicherheit
Hirse ist eine äußerst vielfältige Gruppe kleinsamiger Gräser, die weltweit als Getreide für Viehfutter und als Nahrungsmittel weit verbreitet ist. Die meisten Arten, die als Hirse bezeichnet werden, gehören zur Familie der Pinaceae, aber einige Hirsearten gehören auch zu verschiedenen anderen Taxa. Was die Nährstoffzusammensetzung verschiedener Hirsearten betrifft, so ist sie eine gute Quelle für Proteine, Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie besteht zu 65–75 % aus Kohlenhydraten, zu 2–5 % aus Fett, zu 15–20 % aus Ballaststoffen und zu 7–12 % aus Proteinen. Das Profil der essentiellen Aminosäuren des Hirseproteins ist gesünder als das verschiedener Getreidearten wie Mais. Hirse enthält weniger vernetzte Prolamine, was ein zusätzlicher Faktor sein kann, der zu einer besseren Verdaulichkeit der Hirseproteine beiträgt. Ähnlich wie Getreideproteine sind die Hirseproteine schlechte Lysinquellen, aber sie ergänzen sich gut mit lysinreichen Gemüsesorten (Hülsenfrüchten) und tierischen Proteinen, die ernährungsphysiologisch ausgewogene Zusammensetzungen mit hohem biologischem Wert bilden. Hirse ist nahrhafter als feines Getreide. Kleine Hirsesorten sind eine gute Quelle für Phosphor und Eisen. Hirse trägt zur antioxidativen Wirkung bei, da sie Phytate, Polyphenole, Tannine, Anthocyane, Phytosterole und Pinacosanole enthält, die eine wichtige Rolle bei der Alterung und Stoffwechselerkrankungen spielen. Alle Hirsesorten besitzen eine hohe antioxidative Wirkung.
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